Zufriedenheit

Ein Kettenkarusell am Volksfest mit Beleuchtung

Bin mal wieder unterwegs. Diesmal in Griechenland auf dem Peleponnes. Warum bin ich eigentlich unterwegs? Das Wetter in meinem Heimatort hat mich nicht erfreut. Könnte ich somit sagen: Ich war unzufrieden? 

Und eben lese ich ein Buch. Genauer ein e-book. Wunderbar. Ausgeliehen von meiner ortsansässigen Stadtbücherei meiner Heimatstadt über das Internet. Bin ich nun zufrieden? Sitze in der Sonne und kann mir ein Buch ausleihen. Fernleihe! Ich sollte zufrieden sein. Besser ist allerdings ich setze mir nun eine Mütze auf den Kopf, weil die Sonne stark auf meinen mild behaarten Kopf brennt. Ah! Zufriedenheit. Geht das jetzt so den ganzen Tag weiter? Ich beschließe nun diesen Blog-Beitrag zu verfassen.

Mir gefällt das Lesen dieses Buches. Ist kurzweilig und stellt mir interessante Fragen. Schreibt mir doch mal in die Kommentare, ob und wie ihr momentan zufrieden seid. Eure Ideen für die Umsetzung. Bin neugierig auf eure Antworten!

Das Buchcover mit dem Titel Zufriedenheit

Meine Zufriedenheit hatte ich vorhin beim Rasieren. Warmes Wasser, Seife mit Pinsel zum Bart einschäumen und tatsächlich eine scharfe Klinge um dem Gesicht wieder einen Platz zu verschaffen. Oh wie fein. Nichts kratzt mehr, wenn ich mich auf den Oberarm lege und weiter lese. Wunderbar.

Mittlerweile :: Es sind inzwischen einige Tage vergangen seit dem Erstellen des Beitrags. Einige Ideen und Antworten kamen. Im sozialen 🙂 Netzwerk Facebook gab es viele Rückmeldungen zu meiner Frage und einiges gelangte hierher. Meiner Sicht nach, übe ich immer wieder und täglich an meiner Zufriedenheit. Ab und an gelingt es mir gut. Und an anderen Tagen weniger. Ist wie mit Ein- und Ausatmen. Beides zusammen ergibt Leben. Jede sonnige Region braucht Regen für ihr Wachstum. Ein Rezept habe ich nicht (gefunden). Meine Nacht im Auto war sehr windig – also bin ich ein Stück weiter in den Schutz der Olivenhaine gefahren. Und siehe da – Zufriedenheit. Und wieder ein Stück gefahren und der Morgencafe entstand im Sonnenschein. Ausblick über blaues Meer und in der Ferne sind die Berge mit Schnee bedeckt. Ich freue mich heute, mir ein paar Lebensmittel zu kaufen. Yamieh. 🙂

Blaues Meer mit Sonnenschein

9 Kommentare zu „Zufriedenheit“

  1. Zu erst einmal, wünsche ich eine schöne Zeit 🙂
    Sonne ist schon was Tolles
    Tja, ich setze hier, nicht weit weg von deinem Heimatsort, Feuer knistert in meinem Kamin, höre Musik und löse einen Soduko.
    Der Kaffe schmeckt auch, ich stufe mich gerade ziemlich oben an der Zufriedenheitsskala
    Schönen Gruß
    Wadi

  2. Ich schließe meine Augen und lächle mir zu.
    Und ich denke, schön, dass es dich gibt.
    In diesem Moment bin ich zufrieden.
    Aber auch ein paar Sonnenstrahlen, ein guter Wein oder ein am Ende gelungenes Projekt, an dem ich zweifelte, ob ich es je schaffen werde.
    Ich bin dankbar dafür, dass ich lebe, liebe und mich an vielem erfreuen kann.
    Das macht mich auch zufrieden.
    Zufriedenheit kommt aus mir, meinem Denken, meinen Erwartungen an mich und an andere.
    Zufriedenheit braucht aber auch Zeiten der Unzufriedenheit.
    So wie es gestern eine ganze Zeit lang war.
    Was macht mich denn eben unzufrieden?
    Kann ich es ändern? Will ich es ändern? Oder akzeptiere ich diese Phase und lass sie einfach da sein?
    Kein Tag ohne Nacht, keine Ebbe ohne Flut, kein lachen ohne weinen.
    Unzufriedenheit könnte ich auch positiv betrachten. Sie kann in mir den Wunsch wecken, Veränderungen zuzulassen, mich auf Neues einzulassen, in meinem Leben nicht stehen zu bleiben.

  3. Eine Bekannte wunderte sich, als sie zu einer Begebenheit dem Jubilar: “Zufriedenheit u. a., wünschte und da nicht den Zuspruch bekam den sie erhoffte.
    Ich selber bin etwas zwiegespalten mit dem Wort..,wurde mir öfters gesagt: sei zufrieden . .bei mir kam da eher auf: Ich bin ja undankbar, da ich nicht sofort auch der Meinung war: Ja ich bin zufrieden.
    Jetzt bin ich gerade froh, so wie es ist.
    Frohes Reisen Udo.

  4. Zufrieden bin ich, wenn ich mich und meine Umwelt so nehmen/ sein lassen kann, wie sie ist. Gelingt ab und an. Mit vollem Magen fällt es mir leichter.:)

  5. Jamas – du alter Schlack !
    ouzo schmeckt am besten vor ort …
    heute morgen lecker kaffee mit milch und zucker, toast mit butter und honig , im radio läuft… dont worry , be happy mit dem liedchen im kopf kann der tag nur gut werden … eine schöne leichtigkeit stellt sich ein und so ne art zufriedenheit ‍♂️

  6. Das ist ja mal eine wirklich philosophische Frage, für manche sogar spirituell? Ich habe auch gerade ein Buch auf meinem Nachttisch liegen: „willst du normal sein oder glücklich?“. Ich weiß auf jeden Fall, dass ich viel zufriedener bin, seit wir fest im WoMo leben. Der Minimalismus, weniger Konsum, weniger Besitz und weniger, um das ich mich kümmern muss. Auch die Konventionen mal über Bord werfen tut sehr gut. Meine Ex-Frau sagte mal, ins WoMo ziehen ist aber nicht normal! Und genau das meint Robert Betz mit seinem Buch. Egal, was andere denken, wie sie leben. Ich folge meinem Weg und solange ich die Freiheit anderer nicht einschränke, bin ich damit zufrieden. Hinzu kommt der Verzicht auf Fernsehen, zumindest auf das „Programm“, was uns damit gegeben wird. Nachrichten schaue ich schon lange nicht mehr, damit bin ich viel zufriedener, denn ich brauche keine schlechten Nachrichten und keine Verbreitung von Angst, wie es gerade bei uns so angesagt ist. Ich könnte jetzt auch noch ein Buch schreiben, aber das reicht erstmal als Rezept für meine Zufriedenheit.

  7. Zufriedenheit hat für mich mit Loslassen zu tun. Warum überhaupt die Frage stellen, bin ich zufrieden oder nicht? Warum denn nicht auch diese Frage loslassen?

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