Ja was denn nun? Hopp oder Top?

Sollte ich traurig sein?

Oder sollte ich lieber glücklich sein?

Du bist gegangen. Einfach so. Hast mich stehen gelassen. Einen Gegenstand, den du nicht mehr brauchst. Meine Worte haben dich nicht wirklich interessiert.

Strand mit blauem Himmel menschenleer

Vermutlich

wie eines deiner neuen Spielzeuge. Bunt und glitzernd. Und eben unbekannt. Hauptsache auch ein wenig etwas technisches war mit dabei. Möglicherweise so wie ich und wie eines deiner unendlich vielen Einkäufe. Hauptsache die Etiketten waren immer gut lesbar. Ja! Es war spannend für dich. Heraus aus deiner langweiligen Welt. Getragen von Fragen, ob diese Schuhe wohl zu deiner Hose passen. Du warst und bist immer angemalt. Lippenstift, Lidschatten, lackierte Fingernägel. Und wichtig: immer schön die Haare föhnen.

“Ohne“

mit mir ausgehen? Lieber nicht! Die Form sollte auf jeden Fall gewahrt sein. Manchmal fand ich es schön, so mit dir unter den Leuten zu sein. Nette Verpackung für das danach. Es hat mir nicht ernsthaft viel bedeutet, dieses dein Outfit. Nagellack stinkt und macht mir Kopfweh. Vielleicht war ich teils ein Schnüffler oder ein Junkie?

Ab

und an habe ich ohne Witz daran geglaubt, du hättest tatsächlich ein Interesse an mir. Der Narr in mir. Bedeutet das vernarrt zu sein? Wahrscheinlich.

Ein historisches Bild in schwarz-weiß mit einer Familie und einem Pferdewagen

Ich

hätte mich gefreut, mit dir die Falten in unseren Gesichtern zu betrachten. Unser langsames Welken zu genießen. Na ja. Die Schminke von morgens bis nachts ergab selten ein klaren Blick für mich. Hatte dich öfter drum gebeten, mal “nackt” zu bleiben. Dich einfach zu zeigen. Du hast es nicht getan.

Dachtest ich wollte dir vorschreiben, wie du zu sein solltest. Weit gefehlt. Ich habe versucht deinen inneren Kern zu erfahren. Ohne den ganzen Plunder außen herum. War dir bestimmt zu gefährlich. Wie auch immer.

Menschen bei einer Geburtstagsfeier sitzen am Tisch

Meine

Fragen waren dir zu unangenehm. Zu persönlich. Vielleicht. Ich weiß es nicht. Einige deiner Antworten waren Lügen. Dick und fett. Bitter war der Geschmack für mich. Irgendwann kommt die Wahrheit auf den Tisch. Und das ist dann meist blöd für alle Beteiligten.

Und weil ich dann nach deiner Feststellung in deiner Zeit, doch für dich zu bunt, zu schräg und mit individuellen Merkmalen ausgestattet bin, war es für dich dann endlich soweit. Wegen Geld hat es sich für dich eh nicht gelohnt, dafür bin ich keine ausreichende Partie. Es war dir jetzt und auf der Stelle zeitlich passend mich stehen zu lassen. Schwuppdiwupp. Zack. Fort und fertig.

Blick in ein erleuchtedes Schaufenster mit Kleidung

Kann

mich noch erinnern, wie du das mit einem meiner Vorgänger gemacht hast. Ich weiß noch, wie ich dich drum gebeten habe, das einzustellen, es anders zu machen. Es hat lange gebraucht. Und viele unschöne Worte sind geflossen. Ich hätte es mir merken sollen. Wer es einmal macht, der macht es immer wieder.

Sollte ich traurig sein? Sollte ich glücklich sein? Stimmt. Von Liebe hast du nie gesprochen. Das ist mir aufgefallen. Es gab immer wieder immer irgendwelche “Sachspenden” für mich. Du nanntest es Geschenke. Hemden und solche Dinge. Damit ich dann vielleicht äußerlich besser zu dir passe?

Es

ist ratsam und besser mehr zu prüfen, ob die Richtung des Weges eine gemeinsame ist. Oft ist es nicht so. Das ist meist auch okay für mich. Man trifft sich an Weggabelungen. Hat eine gemeinsame Pause, lebt und lacht ein wenig. Dann geht es wieder weiter. Eben teils auch allein. So ist Leben. Ich habe zu wenig überprüft. Lack und Farbe mich benebelt gemacht. Vielleicht.

Bin

ich traurig oder glücklich? Mit Liebe kann ich nicht einfach jemand so stehen lassen. Wortlos gehen. Mich nicht mehr melden und so tun, als hätte es die vergangene Zeit nicht gegeben. Mir scheint, ich bin einem schlechten Geschäft aufgesessen.

Wenn

Du dich angesprochen fühlst – es war meine Absicht.


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2 Gedanken zu „Ja was denn nun? Hopp oder Top?“

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