bei deiner Suche

Ein blühender Kirschbaum am Feld

Auf deinem Weg

Schau mal. Ein wunderbarer Baum! Diese Blüten.

Und der Duft. Oh – es schwirren auch viele Bienen drumherum! Das sieht einfach gigantisch aus. Hier werden sicherlich viele Äpfel daran hängen!

Blüten an einem Kirschbaum

Erste Annahme

Leider hast du dich getäuscht! Dies ist kein Apfelbaum. Es ist ein Kirschbaum. Mit deinem Apfelkuchen wird es deshalb nichts werden. Die Sache mit dem Einlagern für den Winter ist somit auch nicht machbar.

Schminke

Schneller Szenenwechsel: Neulich hast du diese Frau am Marktplatz getroffen. Wow! Der Hammer. Diese roten Lippen. Passend ein dunkler Lidschatten. Manikürte Hände mit roten Fingernägeln. Nichtmal aufgeklebt. Schien es zumindest beim ersten Anblick. Lässige weite Kleidung lies einiges erahnen. Die Gymnastik der Augen mit rauf und runter haben sichtlich Freude gemacht.

Auspacken

Stellvertretend als Sinnbild: Zu Hause hast du deine Einkäufe ausgepackt. Ging eigentlich. Der Einkauf hat dich knapp 50 Euro gekostet. Eine Menge an Lebensmitteln für deinen Kühlschrank. Kannst du wieder eine Weile von leben. Hmm. Lecker. Viel Käse und einiges an Obst. Fleisch hast du keines gekauft. Logo. Wegen Tierwohl.

Naja. Die ganze Verpackung wieder mal für die gelbe Tonne. Geht halt nicht anders.

Bekannt

Du kannst es auf die vorherigen Situationen übertragen: Wie sehr weißt du um deine Angelegenheiten? Kennst die Argumente nur zu gut. Alles schon zigmal diskutiert und erörtert. Die Sache mit deiner Bequemlichkeit hat dich wieder mal eingeholt und dir ist dein Reinfall beim Stürzen bewusst geworden! Der Merksatz: “Nicht alles was glänzt, ist aus Gold.” schien dir wieder mal entfallen zu sein!

Autsch

Bei deiner Suche passiert dir immer wieder das Gleiche! Die ersten Male merkst du es nicht. Es fällt schlicht und ergreifend nicht auf. Du hast es wahrscheinlich so von deinen Eltern, Onkels bis Tanten gelernt bekommen. Schon lange sagte man dir, schau mal, oh wie schön! Und du wolltest einfach ebenso dabei sein und mitreden. Es ging immer so schnell, dass nicht immer dein Nachspüren zum Zuge kam.

Lektionen lernen

Hier kommst du wieder mal zu deinen persönlichen Lektionen: Es ist okay, dass du dir schöne Sachen anschaust. Wir lieben bunte Verpackungen. Werbung spielt mit uns ein schönes Spiel.

Was konnte ich inzwischen lernen?

Von einem Kirschbaum werde ich keine Äpfel ernten. Obwohl der Baum keine Verpackung hat, versuche ich etwas mehr von Bäumen zu verstehen. Wie lange es braucht, bis ich ernten kann, weiß ich jetzt, nachdem ich selbst Apfelbäume gepflanzt habe. Und manchmal ist die Apfelsorte anders, als ich dachte.

Frauen anschauen ist immer wieder nett. Ich versuche sie mir in meiner Vorstellung ohne ihre Maskerade bzw. Maske zu sehen. Möglicherweise entsteht ein sehr anderes Wesen. Vielleicht sind die Fingernägel doch nicht echt und der Kleber zum Halten riecht etwas seltsam. Mir persönlich gefällt eine bunte Mischung im Außen. Ton in Ton getrimmtes lässt mir eine bestimmte Stimmung entstehen, welche ich selten dauerhaft haben mag.

Gefahr droht mir ebenso von dem scheinbar sehr bunten, was ich so mag. Die Motte sucht das helle Licht und letztendlich verbrennt sie dann darin. Angezogen von wild und ungestüm, werde ich unaufmerksam und übersehe die Folgen meines Handelns.

Jedoch

In der Ruhe liegt meine Kraft. Ich übe weiterhin die Mitte und meine Balance zu halten. Dein roter sinnlicher Mund weckt meine Gedanken an das cremige Erdbeereis im Gefrierfach. Der im Flur liegende Staubsauger erinnert mich an das eintönige Grau der Wollmäuse in den Ecken des Zimmers. Ebenso will diese Heldentat der Hausreinigung vollbracht werden. Lockst du mich noch so sehr mit einem Charme und deiner scheinbaren Eleganz. Was bleibt ohne deine aufreizende Umhüllung, der Lack von deinen Fingern blättert und kein Lidstrich deine Augen aufhübscht?

Denksport

Leben ist schlicht auch ein- und ausatmen. Beides zusammen nennen wir lebendig. Fehlt eines davon ist meist etwas nicht mehr in Ordnung. Ich könnte es fifty – fifty nennen. Halb – Halb oder auch die 50 Prozent Chance. Die Sache mit hell und dunkel usw. Übertrage ich es auf mein Leben mit dir. Derzeit sind wir seit 10 Jahren beieinander. Es dürften also 5 blöde Jahre und 5 schöne Jahre gewesen sein. Fast so einfach wie Tag und Nacht. Wenn ich also 100 Prozent Schönheit von dir wollte, mache ich mir voraussichtlich etwas vor. Es ist schlicht und ergreifend nicht zu leisten. Ich kann für dich nicht immer das Beste und Tollste sein. Die Überforderung ist vorprogrammiert. Und wenn ich dann denke, du könntest für mich ebenso alles mögliche sein, steht die Bauchlandung schon in das Drehbuch geschrieben.

Fazit

Es ist klüger, die Hälfte von der zu erwartetenden Angelegenheiten zu erhalten. Mein innerer Frieden ist einfacher zu bekommen.

(Fortsetzung folgt – auch zwischen dir und mir)

eine bunte Grafik in gelb und blau

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1 Gedanke zu „bei deiner Suche“

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